Beratungsgespräch

Neuropsychologische Leistungen

Erkrankungen

Mit Wirkung zum 01.07.2017 ist die neuropsychologische Diagnostik eine vom KVG anerkannte Pflichtleistung, sofern sie durch anerkannte Leistungserbringer erfolgt. Voraussetzung ist eine ärztliche Verordnung für die neuropsychologische Abklärung.

Bis zum Vorliegen eines endgültigen Tarifvertrags den Einkaufsgemeinschaften aller Krankenkassen können im Rahmen einer Übergangsregelung neuropsychologische diagnostische Leistungen rückwirkend zum 01.07.2017 mit folgenden Krankenkassen direkt abgerechnet werden:

  1. Helsana Versicherungen AG:
    • Progrès Versicherungen AG
    • Indivo Versicherungen AG (bis 31.12.2017)
  2. Sanitas Grundversicherungen AG
    • Compact Grundversicherungen AG
  3. KPT Krankenkasse AG

Bei Versicherten der Krankenkassen, die in der santesuisse organisiert sind, erfolgt die Rechnungsstellung im tiers garant, d.h.  Honorarschuldner/-in ist der Patient / die Patientin. Sie reichen nach Zahlung der Rechnung diese Rechnung bei Ihrer Krankenkasse zur Rückerstattung ein.

Neuropsychologische Therapie stellt keine Pflichtleistung innerhalb der Grundversicherung dar. Für die Behandlung neuropsychologischer Störungen als Folge von Erkrankungen des Gehirns (z.B. nach Schlaganfall) übernimmt Ihre Zusatzversicherung einen Teil der Kosten. Die Höhe der Erstattung variiert je nach Krankenkasse und gewähltem Tarif. 

Unfallfolgen

Neuropsychologische Leistungen zur Diagnose und Behandlung von Unfallfolgen können bei vorliegender Kostengutsprache weiterhin direkt mit der Unfallversicherung abgerechnet werden.

Berufliche Wiedereingliederung

Die IV hat die Möglichkeit, sich im Rahmen der Frühintervention an den Kosten einer beruflichen Wiedereingliederung zu beteiligen.